Spargelsaison

Unsere Supermärkte haben die Spargelsaison schon lange eröffnet. Bei Bio-Exemplaren von Asparagus officinalis aus Spanien drücke ich gelegentlich ein Auge zu und gönne mir einen Strauss.

Immer wieder bin ich beeindruckt, wie lecker diese Pflanze schmeckt, von der wir am Stück den Stängel und sämtliche jungen Blätter verzehren.

 

Selber kultiviere ich auch Spargeln, aber mehr aus Neugier als mit Ambitionen. Auf dem Balkon im Topf gedeihen sie zwar wunderbar, für ein Festmahl reichen die wenigen Spitzen jedoch nicht.

Eröffnet ist die Gartenspargelsaison noch nicht ganz, aber die Richtung stimmt. Ich freue mich jedenfalls schon heute auf den Leckerbissen…

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Moosgrün, Flaschengrün oder Chromoxidgrün?

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Meistfotografiertes Balkonblümchen

Alle Jahre wieder fotografiere ich auf dem Balkon als erstes das Leberblümchen. Doch dieses Jahr staunte ich nicht schlecht über seine neue Farbe!

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Natur? Garten? Naturgarten?

Bei einem Streifzug durch die Nachbarschaft ist mir die nebenstehende Pflanzung aufgefallen, die mir sehr gut gefällt. Zwar fehlen strukturbildende Elemente wie Installationen, Gehölze, Immergrüne oder Solitärstauden gänzlich. Und die Pflanzung sieht vor zwar im Frühling schön aus, aber den Rest des Jahres braucht man nicht unbedingt vorbei zu schauen. Zudem beschränkt sich das Ganze auf eine recht einheitliche Wuchshöhe von ca. 40 cm.

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Hieracium als Bodendecker

Foto: Erika Gussmann
Foto: Erika Gussmann

Staudengärtnereien führen das Habichtskraut Hieracium pilosella als ausläuferbildenden, aber diskreten Bodendecker für FS/M/Fr 1–2. Die 10–20 cm hohen, hellgelben Blüten erscheinen von Mai bis Oktober aus 5 cm grossen Rosetten. Etwas üppiger ist das orangerote Habichtskraut Hieracium aurantiacum, eine Wiesenblume. Ihre 20 cm grossen Rosetten produzieren im selben Zeitraum 20–30 cm hohe, orangerote Blütenknäuel. Bei beiden Arten bleiben die Rosetten immergrün und decken offene Böden zuverlässig ab. 

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Exkursionen in den Teufelskeller

Baden liegt in einem landschaftlich und geologisch sehr spannenden Teil des Schweizer Mittellandes. Am Heitersberg, einer Moräne aus der vorletzten Eiszeit, rutschte vor 100'000 Jahren bei Baden ein Teil ab und gestaltete das Gebiet des Teufelskellers. (Broschüre Geo-Pfad der Stadt Baden.) Das wildromantische Waldreservat mit Nagelfluhtürmen und Höhlen ist vom Kindermuseum her in einer knappen halben Stunde zu erreichen.

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Trivialnamen

Der häufigste Trivialname von Polemonium caeruleum (Bild) lautet Blaue Jakobsleiter. Unter «Jakobsleiter» führt aber beispielsweise Wikipedia noch eine Menge anderer Werke und Konzepte, weswegen sich  das Verwenden des wissenschaftlichen Namens sehr empfiehlt. Und mit ein wenig Kenntnis der Begriffe bleibt es sogar einfach: caeruleus ist nämlich das lateinische Wort für Blau. 

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Moderne (Garten-)Architektur

Der Innenhof dieses modernen Gebäudes erinnert mich mit den geschichteten Platten an eine Ausgrabungsstätte. Aber statt wie in der Realität mit eher kleinen Pflanzen wiederbesiedelt zu werden, bezaubern Iris und üppige Farne die Besucher der Europaallee.


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Centaurea montana

Die Blütezeit von Centaurea Montana dauert von Mai bis August, entsprechend zeigen uns die Pflanzen im Garten erst ihre Blütenknospen.

Quelle: Wikipedia


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Pulsatilla vino

Nachtrag, 5. April

Die meisten haben es gemerkt, ich leistete mir einen Aprilscherz.

 

So schön die violette Pulsatilla auch ist: daraus gibt es keine neue Art. Botaniker sagen zu solchen Launen der Natur manchmal «Gartenpfui». Wie auch immer: mir gefällts.

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Polemonium caeruleum

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Frühling im Blumentopf

Ein naturnah gestalteter Blumentopf mit vier einheimischen Stauden. 

 

Naturnah bedeutet, abgestorbene Pflanzenteile über Winter stehen zu lassen und im Frühling nicht alles abzuräumen – die Amseln nehmen es gern als Nistmaterial mit.

 

Im Zentrum Geranium Sanguineum (noch im Austrieb), als Frühblüher Anemone ranunculoides (gelbes Windröschen) und Viola alba (vorne). Zudem: Urtica dioica.

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Aruncus dioicus

Zweihäusig, männliche Rispen cremeweiss, weibliche Blüten weiss. Die kleinen Blümchen bilden eine 30–50 cm lange, verzweigte Rispe. Blätter sommergrün, Fieberblättchen 3–12 cm lang, grün. Blütezeit VI–VII. Lebensbereiche G2, Gr2. Geselligkeit I – ein ausgesprochener Solitär. Standort (so–)hs–s.


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Aconitum napellus

Blütenstand unverzweigt bis verzweigt, dunkelblau. Sorten in weiss und hellblau. Laub dunkelgrün, fiederartig geschlitzt. Blütezeit VI–VIII. Lebensbereiche B2, Gr2. Geselligkeit I–II. Standort so–hs, kühl.


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