Nour: Gemeinsam bringen wir Licht in die Badenfahrt

Die Plattform «reformiert.» berichtet über die Bauarbeiten für die Badenfahrt-Beiz «Nour». Wir Bauarbeiter/innen sind eine Gruppe von Leuten, die – man sieht es auf den ersten Blick – aus verschiedenen Weltregionen stammen, sich aber vor allem in ihren Persönlichkeiten und Talenten unterscheiden. So arbeitet bei «Nour» jeder dort, wo er oder sie etwas besonders gut kann oder gerne macht, entweder handwerklich, kreativ oder als Allrounder. Dabei hilft man sich, überwindet immer wieder seine Sprachgrenzen und lernt jedes Mal etwas Neues dazu. Wer noch Lust hat, mitzuhelfen: Meldet euch hier oder beim Kafi Royal.

 

«Nour» bedeutet auf arabisch «Licht» und symbolisiert für mich genau dieses Miteinander.

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Rückblick ins 2016

Kürzlich meldete sich ein Geschäftspartner irritiert bei mir, weil ich aktuelle Dokumente mit 2016 datiert hatte.

Vielleicht war ich verwirrt, nachdem ich aus den Blumentöpfen das Laub aus der vergangenen Gartensaison wegräumen wollte. Dort hatte sich jedoch eine Asselfamilie häuslich eingerichtet und mich schliesslich am Wegräumen gehindert.

 

So geht das.

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Spargelsaison

Unsere Supermärkte haben die Spargelsaison schon lange eröffnet. Bei Bio-Exemplaren von Asparagus officinalis aus Spanien drücke ich gelegentlich ein Auge zu und gönne mir einen Strauss.

Immer wieder bin ich beeindruckt, wie lecker diese Pflanze schmeckt, von der wir am Stück den Stängel und sämtliche jungen Blätter verzehren.

 

Selber kultiviere ich auch Spargeln, aber mehr aus Neugier als mit Ambitionen. Auf dem Balkon im Topf gedeihen sie zwar wunderbar, für ein Festmahl reichen die wenigen Spitzen jedoch nicht.

Eröffnet ist die Gartenspargelsaison noch nicht ganz, aber die Richtung stimmt. Ich freue mich jedenfalls schon heute auf den Leckerbissen…

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Moosgrün, Flaschengrün oder Chromoxidgrün?

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Meistfotografiertes Balkonblümchen

Alle Jahre wieder fotografiere ich auf dem Balkon als erstes das Leberblümchen. Doch dieses Jahr staunte ich nicht schlecht über seine neue Farbe!

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Gleichzeitig blühen und fruchten

Es erleichtert die Bestimmung einer Pflanze ungemein, wenn schon zur Blütezeit die Beeren zu sehen sind. In seinem genialen Buch «Esche, Espe oder Erle» schreibt Peter Steiger zum Ligustrum vulgare: Auf kalkreichen Böden in sonnigen Lagen einer der häufigsten Heckensträucher, der wegen seiner dichten und lang haftenden Belaubung, den weissen Blüten und den glänzend schwarzen Beeren auch sehr oft in Zierhecken verwendet wird.

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Natur? Garten? Naturgarten?

Bei einem Streifzug durch die Nachbarschaft ist mir die nebenstehende Pflanzung aufgefallen, die mir sehr gut gefällt. Zwar fehlen strukturbildende Elemente wie Installationen, Gehölze, Immergrüne oder Solitärstauden gänzlich. Und die Pflanzung sieht vor zwar im Frühling schön aus, aber den Rest des Jahres braucht man nicht unbedingt vorbei zu schauen. Zudem beschränkt sich das Ganze auf eine recht einheitliche Wuchshöhe von ca. 40 cm.

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Der Zahn der Zeit

An allem nagt er, der sprichwörtliche Zahn der Zeit. Aber was genau bedeutet dieses «Nagen» eigentlich? Menschen werden im Alter weiser, Besen kehren besser, ein Garten wird immer schöner. Menschen, Besen und Gärten können aber auch vergammeln, wenn nicht irgendwo ein Herz ein bisschen für sie schlägt. Dieses Minimum an Fürsorge möge allen Dingen zuteil werden, damit der Zahn der Zeit immer wieder gehörig zu beissen hat.

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Unbekannter Gast

Gegen Ende des Winters entdeckte ich auf dem Balkon einige Raupen. Im Sommer besuchen jedes Jahr Kohlweisslinge den Rucola, daher denke ich, das könnte passen. Jetzt fressen sie sich aber scheinbar beliebig durch die Töpfe mit Rüebli (Daucus carota), Storchschnabel (Geranium) und Schafgarbe (Achillea millefolium). Mein Schmetterlingsbuch weiss jedoch nichts von alternativen Futterpflanzen – nur Kohlverwandte. Kann mir jemand helfen? 

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Frühling im Dachstock

Hier in Baden gibt es mehrere Alpensegler-Kolonien. So auch in Wasen, wo der lokale Natur- und Vogelschutz-Verein sogar eine Webcam installiert hat. Es lohnt sich besonders, zu einer vollen Stunde reinzuschauen, denn die Webcam liefert auch Ton. Dazu kommentarlos der Link zur IG Stiller.

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Hoch hinaus

Ein Balkon ist ein Paradies. Man hat einen abgeschirmten Platz für Liegestuhl und Sonnenschirm und kann die Blumen jederzeit so drapieren, dass die Feriengefühle ihr Maximum erreichen. Den Rasenmäher kann man sich sparen, Bärlauch und Giersch bleiben fern und auch Katzen machen kaum Probleme. Bloss: Wer hat auf dem Balkon genug Platz für alle Nutz- und Blütenpflanzen?

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Zeichnen am Computer

Eine Website zu bebildern ist eine heikle Sache. Wiki-Commons sind oft nützlich, denn professionelle Fotos sind teuer. Oder man fotografiert selbst. Aber das ist nicht immer legal. Und zu allem Übel lassen sich manche Dinge (insbesondere Ideen) kaum fotografieren. Dann hilft nur noch Zeichnen. Wem ein Wacom-Tablet (noch) fehlt und der Scanner nicht immer nahe genug steht, dem bieten sich im Internet Alternativen wie Sketchpad.

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Müesli-Grundrezept

Es muss nicht immer das klassische Birchermüsli sein. Statt zuckerhaltige Früchte empfehlen wir Gemüse wie Rüebli, Zucchetti, Kürbis, Rande oder Topinambur. Auch Rettich hat sich bewährt, allerdings nur in Massen.

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Hieracium als Bodendecker

Foto: Erika Gussmann
Foto: Erika Gussmann

Staudengärtnereien führen das Habichtskraut Hieracium pilosella als ausläuferbildenden, aber diskreten Bodendecker für FS/M/Fr 1–2. Die 10–20 cm hohen, hellgelben Blüten erscheinen von Mai bis Oktober aus 5 cm grossen Rosetten. Etwas üppiger ist das orangerote Habichtskraut Hieracium aurantiacum, eine Wiesenblume. Ihre 20 cm grossen Rosetten produzieren im selben Zeitraum 20–30 cm hohe, orangerote Blütenknäuel. Bei beiden Arten bleiben die Rosetten immergrün und decken offene Böden zuverlässig ab. 

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Makrozoobenthos Teil 1/3

Das CSCF schreibt: Steinfliegenlarven leben nur im Wasser und sind aufgrund ihrer Ansprüche gute Bioindikatoren für die Gewässerqualität. Die meisten Steinfliegen bevorzugt Gewässer reich an Sauerstoff. Viele sind bereits aus dem schweizerischen Mittelland verschwunden.

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Der Weg ist das Ziel

(www.pfau-landschaftsplanung.de)
(www.pfau-landschaftsplanung.de)

Das Bild rechts ist ein Zufallsfund aus dem WWW – wer kennt es nicht, dass man etwas googelt, dann diesen und jenen Link anklickt und am Ende etwas anderes findet als das, was man ursprünglich gesucht hat. Mir passierte es mit Makrozoobenthos, bei dessen Recherche ich das erwähnte Bild eines Landschaftsplanungsbüros entdeckte.

Der scheinbar ineffiziente Lauf des Gewässers versinnbildlicht für mich perfekt die Philosophie von «der Weg ist das Ziel». Gut Ding will Weile haben! Darum surfe ich jetzt weiter.

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Eichhörnchen-Spiel im Wald

Die Klasse wird in zwei Gruppen aufgeteilt, pro Gruppe müssen es mindestens 2 Kinder sein.

 

Jedes Kind erhält 18 Stk. Nüsse, Bohnen oder ähnliches, die es dann – wie ein Eichhörnchen – im Herbst verstecken und später wieder finden soll.

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Exkursionen in den Teufelskeller

Baden liegt in einem landschaftlich und geologisch sehr spannenden Teil des Schweizer Mittellandes. Am Heitersberg, einer Moräne aus der vorletzten Eiszeit, rutschte vor 100'000 Jahren bei Baden ein Teil ab und gestaltete das Gebiet des Teufelskellers. (Broschüre Geo-Pfad der Stadt Baden.) Das wildromantische Waldreservat mit Nagelfluhtürmen und Höhlen ist vom Kindermuseum her in einer knappen halben Stunde zu erreichen.

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Trivialnamen

Der häufigste Trivialname von Polemonium caeruleum (Bild) lautet Blaue Jakobsleiter. Unter «Jakobsleiter» führt aber beispielsweise Wikipedia noch eine Menge anderer Werke und Konzepte, weswegen sich  das Verwenden des wissenschaftlichen Namens sehr empfiehlt. Und mit ein wenig Kenntnis der Begriffe bleibt es sogar einfach: caeruleus ist nämlich das lateinische Wort für Blau. 

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Moderne (Garten-)Architektur

Der Innenhof dieses modernen Gebäudes erinnert mich mit den geschichteten Platten an eine Ausgrabungsstätte. Aber statt wie in der Realität mit eher kleinen Pflanzen wiederbesiedelt zu werden, bezaubern Iris und üppige Farne die Besucher der Europaallee.


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Centaurea montana

Die Blütezeit von Centaurea Montana dauert von Mai bis August, entsprechend zeigen uns die Pflanzen im Garten erst ihre Blütenknospen.

Quelle: Wikipedia


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Pulsatilla vino

Nachtrag, 5. April

Die meisten haben es gemerkt, ich leistete mir einen Aprilscherz.

 

So schön die violette Pulsatilla auch ist: daraus gibt es keine neue Art. Botaniker sagen zu solchen Launen der Natur manchmal «Gartenpfui». Wie auch immer: mir gefällts.

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Polemonium caeruleum

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Frühling im Blumentopf

Ein naturnah gestalteter Blumentopf mit vier einheimischen Stauden. 

 

Naturnah bedeutet, abgestorbene Pflanzenteile über Winter stehen zu lassen und im Frühling nicht alles abzuräumen – die Amseln nehmen es gern als Nistmaterial mit.

 

Im Zentrum Geranium Sanguineum (noch im Austrieb), als Frühblüher Anemone ranunculoides (gelbes Windröschen) und Viola alba (vorne). Zudem: Urtica dioica.

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Was ist Biodiversität?

Der Botanische Garten Zürich hat seine Besucherinnen und Besucher gefragt: Was denken Sie über Biodiversität? Die Antworten zeigen, wie wichtig Biodiversität ist und wie unterschiedlich sie wahrgenommen wird.

Meine persönlichen Gedanken dazu:


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Feurige Idee für den Gemüsegarten

Die Feuerbohne begeistert mit ihrer roten Blütenfarbe. Dass aus diesen Feuerblüten später Bohnen wachsen, geht im Grün des Sommers klanglos unter. Aber auch ohne kulinarische Verwendung lohnt sich der Anbau dieses Schmetterlingsblütlers im Garten, etwa aus purer Freude an den feuerroten Sprenkeln. Und wenn sich daraus noch ein praktischer Nutzen wie Sichtschutz ergibt, umso gelungener ist die Wahl. Man kann mit Feuerbohnen aber auch eine langweilige Hecke aufwerten – der geneigte Guerilla-Gärtner nutzt dazu eine Wurftechnik seiner Wahl.


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Schneien oder nicht schneien, das …

Ein weiterer Frühlingsbote, Tussilago farfara, blüht scheu am Wegrand der Limmatlauf-Strecke. Wie das Leberblümchen ist auch er diesmal früh dran, im Vergleich zu den Referenzangaben (2–)3–4(–5). Aber hey, damit lässt sich leben, meine ich. Jedenfalls solange kein Schnee der Saison 2016/17 fällt – ob's überhaupt nochmal schneit, das wäre hier meine Frage :-) Übrigens gehört der Huflattich zu den Erstbesiedlern eines Lebensraums, und während der Blütezeit hat er noch keine Blätter. Was genau das miteinander zu tun hat, weiss ich aber leider nicht.


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(1–)3–5 oder: Der Frühling ist nah!

Die Blütezeit des Leberblümchens Hepatica nobilis wird mit (1–)3–5 angegeben. Das bedeutet: Erfahrungsgemäss erscheinen die blaulila Blüten von März bis Mai, seltener bereits ab Januar. Dass das Blümchen auf dem sonnigen Balkon blüht, ist nachvollziehbar, jedenfalls aus botanischer Sicht. Für mich ist es trotzdem jedes Jahr ein kleines Wunder und zudem ein Wink, wir mögen uns über jeden neuen (Frühlings-)Tag freuen!

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Stille, genügsame Landwirte

Nachtrag vom 5.2.2016: Ich Glückspilz habe ein weiteres Pärchen in Flagranti erwischt. 

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Winterzauber und gute Geister

Ein kalter Tag im weissen Kleid
Voll Zauber oder Alltagsleid? 

Die guten Geister? Hier sind sie:

Wünschen Frieden und Harmonie


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Individuelle PC-Tipps und -Tricks

2015 ist vorbei und es ist Zeit, auch die «Chnörz» und Frustrationen am Computer endlich loszuwerden.

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Was wohl 2016 bringen mag?

2015 war wettermässig grossartig, mit einem langen, warmen Sommer und Herbst und einem bisher milden Winter. Wir blicken aber auch zurück auf ein Jahr mit Terroranschlägen, Flüchtlingsdramen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. 

Während viele Menschen auf der Welt ums Überleben kämpfen, haben wir das Privileg, unser Leben aktiv zu gestalten. Also nichts wie los, hier und jetzt (aber spätestens im neuen Jahr) und mit einem Lächeln im Gesicht.

In diesem Sinn: Frohe Weihnachten und bis bald…

 


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Erholsame Herbstzeit

Die Gärten sind sattgrün und farbenfroh: Jetzt ist Zeit zum Geniessen und unsere Köpfe werden von Tag zu Tag freier. Das macht Lust auf neue Projekte! Ob Fotografieren, Zeichnen, Botanisieren, Kochen oder Velofahren – kontaktieren Sie uns – die Zukunftswerkstatt bietet unzählige Möglichkeit.

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Postkarten im Shop

Im Shop sind neu botanische Illustrationen von Sabrina Kündig als Postkarten erhältlich. Sabrina Kündig war viele Jahre Gärtnerin im Botanischen Garten in Zürich und kennt die Pflanzen, die sie mit Bleistift oder Aquarell aufs Papier bannt, ganz genau.


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Die Zukunftswerkstatt ist gestartet

Eröffnung der Zukunftswerkstatt. Wir unterstützen Firmen bei der Öffentlichkeitsarbeit und Private bei der Korrespondenz und am Computer. Zudem führen wir ausgewählte Botanik-Exkursionen durch und verkaufen Handarbeiten.

In der Zukunftswerkstatt beschäftigen sich Menschen – alleine oder in Gruppen – selbstständig oder mit Unterstützung – mit ihrer beruflichen oder privaten Zukunft. Ausserdem ist die Zukunftswerkstatt Ausgangspunkt für eine reiche Alltags- und Freizeitgestaltung.

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